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Massivparkett

Massivholzparkett oder Fertigparkett - eine kurze Erläuterung

Beim Kauf eines neuen Parkettbodens stellt sich nicht nur die Frage nach der Holzart und Dimension der Parkettstäbe, sondern auch ob man Massivholzparkett oder Fertigparkett legen möchte.

Massivparkett
hat wegen seiner dicken Nutzschicht den Vorteil des häufigeren Renovierens.

Des weiteren sind mit Massivparkett aufwändigere Muster möglich. Es wird in aller Regel verklebt, bei geeignetem Untergrund kann es auch genagelt werden. Massivholzdielen können direkt auf Holzbalken geschraubt oder genagelt werden, es empfiehlt sich jedoch eine Schicht OSB-Platten ( oder Spanplatten).

Massivholzparkett bedeutet aber auch längere Trocknungszeiten (des Klebers und der Oberflächenbehandlung) und höheren Arbeitsaufwand, das zu einem höheren Preis und einer längeren Renovierungsphase führt. An Kaminen und Fliesenspiegel muss das Niveau rechtzeitig eingeplant werden, da Massivparkett in der Regel 15-22 mm Stärke hat. Problematisch als Massivparkett sind stark arbeitende Holzarten, die besonders große Fugen und Schüsselungen ( Verformungen) bekommen ( z. B. Buche und Ahorn). Besonders beliebt als massive Holzböden sind Eichenholz, Tropenholz und Dielenböden aus Nadelhölzer ( klassisch: Fichte und Pitchpine ), die sich seit Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten dafür bewährt haben.

Bei Massivholzdielen ist wegen der Breite auch bei wenig arbeitenden Hölzern (z.B. Eiche) mit größeren Fugen zu rechnen. Das Arbeiten des Holzes reduziert sich bei ausreichender Luftfeuchte.

Fertigparkett
unterscheidet man in 2-Schicht-Parkett und 3-Schicht-Parkett. In der Regel hat es eine Nutzschicht ( Decklamellen- Dicke) von 2,5- 6,0 mm. Wir empfehlen eine Nutzschicht von mindestens 3,5 mm.

2-Schicht-Parkett sind einzelne Parkettstäbe, die fertig behandelt sind und auf der Rückseite  in aller Regel einen ein- oder mehrschichtigen Aufbau aus Nadelholz oder Pappel haben. Die Gesamtdicke ist meist 10-11mm. Dieses Parkett wird flächig verklebt, klingt beim Laufen wie Massivparkett und hat die optische Wirkung von Massivparkett. Bei Fugenbildung entstehen die Fugen gleichmäßig um jeden Parkettstab.

Durch den mehrschichtigen Aufbau wird das Arbeiten des Holzes reduziert, somit ist es ideal für Fußbodenheizung, stärker arbeitende Holzarten und große Formate geeignet. Die Fugenbildung ist deutlich geringer als bei Massivparkett. Die Vorteile sind eine schnellere Verarbeitung als bei Massivparkett ( schleifen und lackieren entfällt) und somit auch ein geringerer Preis. Es ist somit das Parkett mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch den geringeren Verbrauch an Holz für die Decklamelle werden auch edle Hölzer erschwinglich.

Bei 3-Schicht-Parkett sind meist 3 Stäbe nebeneinander auf einem ca. 2m langen „Panel“ verklebt. Die Unterkonstruktion besteht aus 2 senkrecht zueinander verleimten Schichten Holz ( meist Nadelholz). Der Name „3-Schicht“ rührt daher, dass es eine Schicht Decklamellen (Nutzschicht) und 2 Schichten aus Nadelholz ( oder andere Holzarten) für die Unterkonstruktion gibt. Die Gesamtdicke beträgt ca. 13-15mm.

Dieses Parkett wird zumeist als Klick-Parkett zur schwimmenden Verlegung für den Heimwerker verkauft. Wegen der schwimmenden Verlegung müssen in jeder Türe breite Übergangsschienen aus Metall wie bei Laminat montiert werden. Da das Parkett keine Haftung hat, klingt es hohl und überträgt teilweise Schwingungen beim Laufen.

Wenn das 3-Schicht- Parkett nach 1-2 Wintern Fugen bekommt, entstehen diese Fugen um jedes einzelne Panel. Innerhalb des Panels gibt es kaum Fugen. Dadurch erreichen Sie die Betonung der einzelnen Paneele und es entsteht eine Laminat-Optik. Schwimmend verlegte Böden benötigen weniger Vorarbeiten (und Fachkenntnisse) am Estrich, sind schnell verlegt und somit das günstigste Parkett. Die schwimmende Verlegung ist nicht auf Fußbodenheizung zu empfehlen, da die Trittschalldämmung ( „leichte“ Materialien und dünne Luftpolster) eine stärkere wärme- isolierende Wirkung hat und die Trägheit der Fußbodenheizung erhöht.

Resume:

Ob Sie sich für Massivparkett oder verklebtes 2-Schicht- Fertigparkett entscheiden sollten, hängt von der Holzart und der gewünschten Dicke ab. Schwimmend verlegtes 3-Schicht-Parkett ist nur die 2.Wahl.

Leider können wir hier nur einen kleinen Teilbereich mit den häufigsten Parkettarten darstellen.

Um sich ausführlich zu informieren, sollten Sie sich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen.
Parkettleger Daniel Stumpf
Gerne beraten wir Sie nach Terminvereinbarung in unserer Ausstellung
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